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Einweihung der Zentralen Notaufnahme im St. Josef

Nach nur einjähriger Bauzeit wird die neue Notaufnahme in Regensburg eingeweiht

Regensburg. Rund 17 Millionen Euro hat das Caritas-Krankenhaus St. Josef in das Projekt Zentrale Notaufnahme investiert, knapp neun Millionen Euro davon sind öffentliche Fördermittel. Nach nur einjähriger Bauzeit wird die neue Zentrale Notaufnahme im März in Betrieb genommen. Die Einweihung fand am 09.03.2016 statt, am 13.03.2016 folgt ein Tag der Offenen Tür. Neu sind auf 1.500 qm ein überdachter Liegend-Anfahrtsbereich, ein moderner Wartebereich, Schock-, Eingriffs- und Gipsraum, ein Isolationsraum mit eigenem Zugang von außen und 18 Behandlungsräume. Außerdem wurde für fußläufige und liegende Patienten eine klare Wegeführung umgesetzt.

Für das Caritas-Krankenhaus sowie auch vor allem für die PatientInnen ist der Neubau ein wesentlicher Schritt in eine Gesundheitsversorgung der Zukunft. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass immer mehr Menschen über die Notaufnahme ins Krankenhaus kommen. Über 90 % der Fallzahlsteigerungen in den Krankenhäusern waren 2008-2011 auf Notaufnahmen zurückzuführen. Deshalb wurde der Schwerpunkt auf eine Notfallversorgung für die PatientInnen auf höchstem Niveau und in ansprechendem Ambiente gelegt. Aber auch verbesserte funktionale Abläufe und Organisation sollten nicht zu kurz kommen, was sich in der technischen Ausstattung widerspiegelt. Auch ein umfassendes prozessorientiertes Betriebskonzept wurde entwickelt und mit Dr. Andreas Hüfner konnte ein erfahrener Notfallmediziner für die Position des hauptamtlichen Ärztlichen Leiters gewonnen werden.